Ein Blick hinter die Kulissen: Wie viel Arbeit steckt in einem Potenzialassessment?
Manchmal braucht es den Blick hinter die Kulissen, um zu erkennen, wie viel Aufwand in einer Maßnahme steckt, die auf den ersten Blick simpel erscheint. Als Praktikant durfte ich kürzlich ein Potenzialassessment von Anfang bis Ende begleiten – und dabei erleben, wie durchdacht und detailreich die Arbeit wirklich ist.
Spoiler vorweg: Wer denkt, man druckt als Praktikant nur Unterlagen und kocht Kaffee, liegt bei grow.up. falsch.
Der Auftrag: Zwei Kandidaten, eine Führungsposition
Zwei interne Kandidaten, eine zu besetzende Führungsposition – das war die Ausgangslage. Wer passt besser? Wer bringt welches Potenzial mit? Welche Stärken und Entwicklungsfelder zeigen sich?
Diese Fragen sollten durch ein professionell geplantes Potenzialassessment beantwortet werden. Ich war als Praktikant mitten im Geschehen und berichte euch nun über meine Einblicke.
Von Anfang an eingebunden: Einarbeitung und Projektverständnis
Bereits zu Projektbeginn wurde ich umfassend in die Ausgangslage, das Unternehmen und die Ziele eingeführt. Projektleiter Jan Peters, Consultant bei grow.up. und verantwortlich für Potenzialassessments, bezog mich aktiv in alle Schritte mit ein – nicht als Zuschauer, sondern als aktives Teammitglied mit eigenen Aufgaben.
Praxisnah vorbereitet: Rollenspiele und Methodenkonzeption
Ein Potenzialassessment besteht aus verschiedenen praxisnahen Methoden, die individuell auf das jeweilige Unternehmen abgestimmt werden. Ein wesentlicher Bestandteil dabei war nun die Simulation von Mitarbeitergesprächen. Dabei übernahm ich selbst die Rolle eines Mitarbeiters – die Kandidaten mussten also mit mir als Rollenspielpartner interagieren. In mehreren Schleifen bereiteten wir diese Gespräche vor:
Ist das Szenario realistisch und sinnvoll? Ist der Schwierigkeitsgrad passend? Wie reagiert man glaubwürdig auf das Verhalten des Kandidaten? Wann lenkt man in einer Verhandlungssituation ein? Was fordert man wann wie energisch ein?
Mit einer weiteren Praktikantin und unter Begleitung von Jan Peters haben wir Instruktionen und Rollenbeschreibungen mehrfach optimiert – mit dem Ziel, eine möglichst realitätsnahe Situation zu schaffen. Das Feedback der Kandidaten am Ende: „Genau so könnte es morgen bei uns im Unternehmen stattfinden.“ – ein echtes Kompliment, was uns alle gefreut hat!
Eigenverantwortlich arbeiten: Beobachtungsbögen und „Ergebnisspinne“
Neben den Rollenspielen arbeitete ich als Praktikant an weiteren Übungselementen mit – teils im Austausch, teils eigenständig. Für die Ergebnisdarstellung habe ich schließlich auch eine sogenannte „Ergebnisspinne“ in Excel erstellt – eine visuelle Aufbereitung der Bewertungen, die auch im Ergebnisbericht genutzt wurde. Die Basis für die Erstellung waren die jeweiligen Kompetenzen, die in den Beobachtungsbögen den einzelnen Übungen zugeordnet werden mussten. Im intensiven Austausch erarbeiteten wir, was wir womit erfassen wollen und worin sich diese Kompetenzen jeweils äußern.
Tag des Potenzialassessments: Beobachten, bewerten, unterstützen
Am Tag der Durchführung unterstützte ich Jan Peters als zweiten Beobachter. Während die Kandidaten die Übungen durchliefen, beobachteten wir ihr Verhalten, stellten gezielte Fragen und tauschten uns über die gewonnenen Erkenntnisse zwischen den Übungen aus. Zudem agierte ich auch als Rollenspieler in den Mitarbeitergesprächen.
Mehr Praxiserfahrung und Nähe zum Geschehen geht kaum – und genau das macht das Praktikum bei grow.up. aus meiner Sicht wertvoll.
Nachbereitung: Erkenntnisse sichern und Ergebnisse aufbereiten
Auch nach dem Tag der Durchführung war ich voll eingebunden: Wir reflektierten die Beobachtungen und überführten diese in Ergebnisberichte. Ich habe als Praktikant dabei sowohl bei der Auswertung als auch bei der Verfassung des Abschlussberichts unterstützt. Dies war der Teil, bei dem man auch gesehen hat, wie aus unseren Daten und Erkenntnissen fundierte Entwicklungsimpulse für die Kandidaten abgeleitet wurden, was sehr interessant war.
Von der Konzeption über die Durchführung bis zur Nachbereitung begleitet man als Praktikant also jeden Schritt mit – fachlich wie persönlich eine echte Bereicherung.
Lust auf ein Praktikum mit echter Verantwortung?
Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem kurzen Ausschnitt einen praxisnahen Einblick in die Aufgaben rund um ein Potenzialassessment im Rahmen eines Praktikums geben. Wenn du Lust hast, nicht nur zuzuschauen, sondern selbst aktiv mitzugestalten, dann ist ein Praktikum bei grow.up. Managementberatung genau das Richtige für dich.
Du wirst merken: Mit jedem Schritt wächst du nicht nur fachlich, sondern übernimmst immer mehr Verantwortung – und das in echten Kundenprojekten.
Für mehr Infos über uns und das Praktikum schaue gerne auf unserer Website, unserer Karriereseite oder auf unserer LinkedIn-Seite vorbei.
Bei Fragen melde dich gerne bei uns – wir freuen uns auf deine Bewerbung!













