Motivation im Führungsalltag

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Das Thema Motivation gewinnt im heutigen Führungsalltag immer mehr an Bedeutung. Nur durch die richtige Motivation können Sie das volle Potential Ihrer Mitarbeiter ausschöpfen und gemeinsam dazu beitragen, den Erfolg Ihres Unternehmens weiter auszubauen.

Wer etwas wirklich erreichen oder haben will, findet immer einen Weg. Wer aber etwas nicht wirklich will, findet immer einen Ausweg.
– Sascha Heinzlmeier

Erfolgreiche und nachhaltige Motivation Ihrer Mitarbeiter

Führen Sie sich bitte vor Augen, dass die Dinge, für die wir uns engagieren, eine individuelle Bedeutung für uns haben und wir unsere persönlichen Bedürfnisse befriedigen müssen. Es ist also der unter anderem auch der Grad der Bedürfnisbefriedigung, den wir mit einer Aufgabe erreichen, der mit darüber entscheidet, wie ausdauernd und energisch wir uns bei der Zielverfolgung verhalten. Je stärker wir darauf hoffen dürfen, dass mit einer Tätigkeit unsere Bedürfnisse befriedigt werden, desto wichtiger ist es uns, dieses Ziel auch weiterhin zu verfolgen. Versuchen wir, diesen Gedanken auf die Motivation Ihrer Mitarbeiter zu übertragen.

Damit Ihnen dies gelingt, stelle ich Ihnen im Folgenden ein einfaches, robustes und praktikables Modell vor, das hilfreich dabei ist, die unterschiedlichen Motivationen der eigenen Mitarbeiter zu erkennen und zu verstehen. Dieses Modell baut auf den Annahmen von McClelland auf, der davon ausging, dass die Motivation eines Menschen aus drei dominierenden Bedürfnissen resultiere (McClelland et al., 1953). Diese drei zentralen Bedürfnisse spielen nach meiner Erfahrung auch im beruflichen Alltag eine zentrale Rolle: Anschluss, Leistung und Macht.

Ein Anschlussmotiv bedeutet, dass Mitarbeiter gerne die Aufgaben übernehmen, bei denen sie mit anderen zusammen arbeiten können und hierdurch „Anschluss“ an das Team finden. Diese Mitarbeiter verhalten sich oft integrativ, indem sie andere mit einbeziehen und Rücksicht auf ihre Teammitglieder nehmen. Sie sind oft sehr sozial kompetent und vermeiden es, durch ihr Verhalten andere zu verärgern.

Ein Leistungsmotiv dagegen bedeutet, dass Mitarbeiter an der Aufgabe an sich Gefallen finden und insbesondere an dem Ergebnis der Aufgabe interessiert sind. Ob sie dies nun alleine tun oder in Gesellschaft, ist in erster Linie gleich. Die Motivation kommt hier aus der inneren erlebten Befriedigung über die erbrachte Leistung.

Ein Machtmotiv bedeutet, dass Mitarbeiter gerne beispielsweise in einem Projekt Entscheidungen treffen. Diese Entscheidungen können entweder für sie selber oder aber auch für andere getroffen werden. Es geht wortwörtlich darum, „Macht“ zu haben, Verantwortung zu übernehmen, zu gestalten und zu bewegen. Dieses Motiv ist häufig in den Reihen von Führungskräften anzutreffen.

Dieser Artikel ist ein Ausschnitt aus unserem Buch Erfolgreiche Führung durch Motivation.

 

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Quellen:

  • D. C. McClelland, J. W. Atkinson, R. A. Clark, E. L. Lowell: The achievement motive. Appleton-Century-Crofts, New York 1953

About Author

Michael Lorenz

Michael Lorenz ist Gesellschafter und Geschäftsführer der grow.up. Managementberatung und ist als Managementberater, Trainer und Coach tätig. Vorher war er Geschäftsführer und Partner der Kienbaum Management Consultants GmbH und leitete den Geschäftsbereich Human Resources Management. Seit 1988 berät Michael Lorenz nationale und internationale Kunden in Fragen der Strategie, der Personalentwicklung und der Management-Diagnostik.

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