7 Tipps, die Sie beim Schaffen agiler Teams beachten sollten

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Funktionsübergreifend, schneller und flexibler – agile Teams sollen das Unternehmen wettbewerbsfähiger machen. Wenn die Umstellung auf Agilität jedoch falsch implementiert wird, kann dies Unzufriedenheit und den Verlust von guten Arbeitskräften zur Folge haben. Damit Ihnen das nicht passiert, geben wir Ihnen 7 Tipps zu agilen Teams an die Hand:

  1. Eine gemeinsame Basis schaffen
    Alle sollen von einem gemeinsamen Nenner aus starten. Dafür muss sichergestellt werden, dass jeder das Prinzip der Agilität richtig verstanden hat. Denn Agilität bedeutet nicht das Ausarten in völlige Anarchie und Chaos. Sie ist vielmehr eine neue Art und Weise, Probleme anzugehen.
  1. Auf’s Team kommt’s an
    Beim Teamaufbau löst man sich von traditionellen hierarchischen Strukturen, denn in agilen Teams begegnen sich alle auf gleicher Augenhöhe. Teammitglieder sollten so ausgewählt werden, dass eine gute Gruppendynamik entsteht und sich auf lange Sicht ein eingespieltes Team entwickeln kann.
  1. Know-How bleibt das A und O
    Das Schaffen von agilen Teams bedeutet nicht das Verwerfen jeglichen bisher erworbenen HR-Wissens. Ganz im Gegenteil, zu einer guten Selbstorganisation gehört ein Mitglied mit Erfahrung und Weiterbildung in HR-Themen dazu, da auch agile Teams immer wieder vor HR-relevante Problematiken gestellt werden.
  1. Step by step
    Die Umstellung auf Agilität sollte kleinschrittig erfolgen. Eine ruckartige Umstellung von Jetzt auf Gleich mag zwar prinzipiell möglich und auch erfolgreich durchführbar sein. Jedoch geht dies oft mit einer hohen Fluktuationsrate einher. Um den Verlust guter Mitarbeiter zu vermeiden, sollte der Umstellungsprozess langsam geschehen und individuell an das Unternehmen angepasst werden. Auf diese Weise kann man von Agilität überzeugen, statt lediglich dazu zu überreden.
  1. Alte Rollen neu definieren
    In diesem Sinne sollte man vor allem die bisherigen traditionellen Führungskräfte berücksichtigen. Deren Rückhalt gilt es sich von Beginn an zu sichern. Dazu muss ihnen klargemacht werden, dass eine Umstellung auf agile Strukturen nicht bedeutet, dass sie von nun an überflüssig sind und nicht weiter benötigt werden. Stattdessen sollten sie das Verständnis ihrer Rolle im Unternehmen ändern und sich nun eher als Coach, Begleiter und Unterstützer des Teams verstehen.
  1. Verantwortungen kompetenzbasiert verteilen
    Arbeitsteilung und Teamwork werden vor allem in agilen Teams groß geschrieben. Da nun nicht mehr Führungskräfte die zentralen Entscheider sind, werden Entscheidungen gemeinsam im Team gefällt. Aufgaben werden entsprechend der Kompetenzen verteilt. Diese Kompetenzteilung regt ein voneinander und miteinander Lernen an, sodass neue Kompetenzen schneller und leichter erworben werden.
  1. Offene und regelmäßige Kommunikation fördern
    Für eine effektive Zusammenarbeit sind gute Kommunikation und ein regelmäßiger Austausch innerhalb des Teams notwendig. Findet dies nicht statt, sind Missverständnisse und Probleme so gut wie vorprogrammiert. Idealerweise sollten die Teammitglieder daher einen Zeitpunkt für ein tägliches Zusammentreffen fix vereinbaren. Dort finden sich alle Teammitglieder zusammen und tauschen wichtige Informationen aus. Auf diese Weise wird allen ein besserer Überblick über die Aufgabenverteilung verschafft. Dabei ist zu beachten, dass es nicht darum geht, jeden bis in kleinste Detail über jeden Vorgang zu informieren. Qualität statt Quantität lautet die Devise.

Über den Autor

Praktikanten der grow.up. Managementberatung

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